Recap: Amazon Advertising Stammtisch Hamburg #6

Am 28. Januar haben sich Hamburger PPC-Enthusiasten, Amazon Seller, Vendoren sowie Agenturen zum 6. Mal getroffen, um die neuesten Amazon Advertising Updates unter die Lupe zu nehmen und sich in gemütlicher Runde auszutauschen!

Star des Abends: Amazon Sponsored Brands!

2020 wird das Jahr der Sponsored Brands, und so war es auch auf dem ersten Stammtisch des Jahres unmöglich, sich nicht zum Thema Sponsored Brands aufzuschlauen.

Wer uns kennt weiß, dass wir im Januar bereits an einigen Stellen große Neuigkeiten angekündigt haben: Wir hatten viel zu schnacken, denn Adference unterstützt nun auch die vollautomatisierte Optimierung für Sponsored Brands! Diskutiert wurde, wie die Best Practices für Amazon Sponsored Brands aktuell aussehen. Als Warmup und Ideengeber sind wir mit zwei anregenden Impulstalks in den Abend gestartet! Es war wirklich spannend für uns zu sehen, dass viele der Teilnehmer bereits tief im Thema stecken: Mindestens 10%-20% ihrer Amazon Advertising Kampagnen sind Sponsored Brands Kampagnen – mit so einer interessierten Gruppe vergeht der Abend wie im Flug!

Best Practices für Sponsored Brands – einen Schritt weiter gedacht

  • Do's and Don'ts bei Sponsored Brands | Philipp Wicke
  • Neue Möglichkeiten in der Optimierung von Sponsored Brands | Dr. Florian Nottorf

Philipp Wicke hinterfragte, wie sehr sich Sponsored Brands wirklich für das Branding eignen, insbesondere wenn man einen niedrigen ACoS und CPO anstrebt. Statt ACoS schlug er vor, bei den Sponsored Brands ein Auge auf den CPO zu werfen, da diese Kennzahl genauere Daten auf Produktebene liefern kann.

Sein zweiter wichtiger Hinweis: Die drei Produkte in der Sponsored Brands Anzeige sollten – viel häufiger als man das zur Zeit noch sieht – Ergänzungen und statt einer Variation ähnlicher Produkte sein. Zum Beispiel: Wenn du Gartenstühle bewirbst, können ergänzende Produkte ein Gartentisch oder Sonnenbänke der Marke sein, anstelle von mehr Gartenstühlen in verschiedenen Farben oder Mustern.

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Im Anschluss weist Florian – der "Performance Boy" jeder Runde – noch einmal darauf hin, dass es für Werbetreibende sinnvoll sein kann, höhere ACoS für Sponsored Brands zu akzeptieren, wenn die Ziele Sichtbarkeit und Markenbekanntheit im Vordergrund stehen.

In seinem Impuls-Talk stellt Florian die Frage, ob die für Sponsored Products so beliebte, optimale Kampagnenstruktur bestehend aus einer Auto- und einer Manuellen Kampagne auch für Sponsored Brands genutzt werden kann. Die Idee: Da es für Sponsored Brands bislang keine Auto-Kampagnen gibt, könnte man ähnliche Ergebnisse über ein breites Kategorientargeting erzielen. Auf diese Weise visiert Amazon verwandte Produkte aus der Kategorie an.

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Das letzte, aber nicht weniger umstrittene Thema war der Einfluss von Whitespace auf die Conversionrate von Sponsored Brands! Gemeint ist, Sponsored Brands Anzeigen für ein oder zwei Produkt statt für drei Produkte zu schalten, was überraschend eine höhere Conversionrate zur Folge haben kann! Als User können wir uns besser auf das einzige Produkt in der Ad fokussieren und als Advertiser können wir die Anzeige produktgenau steuern. Wir freuen uns auf dein Feedback zu diesem Thema!

Kannst du mit diesen Themen etwas anfangen? Oder hast du andere Ideen oder Fragen, die dir durch den Kopf gehen? Komm am 31. März zu uns – zur gleichen Zeit am gleichen Ort!

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