Amazon Advertising ist eine Werbeplattform, um Produkte auf Amazon zu bewerben und den Verkauf zu steigern. Amazon Advertising verwendet ein PPC-Modell (Pay-per-Click), bei dem Seller und Vendoren nur für Klicks auf ihre Anzeigen bezahlen, nicht für die reine Einblendung. Über die Amazon Advertising Console lassen sich Kampagnen anlegen, ausrichten und mit Kennzahlen wie ACoS oder ROAS auswerten. Drei Werbeformate bilden das Fundament: Sponsored Products, Sponsored Brands und Sponsored Display.
.jpeg)
Es gibt drei zentrale Amazon Advertising-Formate: Sponsored Products bewirbt einzelne Produkte in den Suchergebnissen, Sponsored Brands stellt deine Marke mit mehreren Produkten oben auf der Suchergebnisseite heraus, und Sponsored Display erreicht Shopper auch außerhalb der Amazon-Suche, etwa per Retargeting. Sponsored Brands und Sponsored Display setzen eine registrierte Marke in der Amazon Brand Registry voraus, Sponsored Products nicht. Viele Advertiser starten deshalb mit Sponsored Products und ergänzen ihren Kampagnen-Mix, sobald die Markenregistrierung abgeschlossen ist.
Amazon Advertising läuft nach dem PPC-Prinzip: Werbetreibende geben Gebote für Keywords oder Produkte ab und bezahlen nur, wenn ein Shopper tatsächlich klickt. Die Höhe des Gebots und die Anzeigenrelevanz entscheiden über die Platzierung. Wettbewerbsstarke Kategorien führen entsprechend zu höheren Klickpreisen als Nischen mit wenig Konkurrenz. Über die Advertising Console lassen sich Gebote, Budgets und Ausrichtung jederzeit anpassen, ohne eine Kampagne komplett neu aufsetzen zu müssen. Das ermöglicht es, laufend auf Wettbewerbsveränderungen und saisonale Nachfrageschwankungen zu reagieren.
Zentrale Kennzahlen sind CTR (Klicks im Verhältnis zu Impressionen), Conversion Rate (Bestellungen im Verhältnis zu Sessions) und ACoS (Werbekosten im Verhältnis zum Werbeumsatz). Der TACoS ergänzt diese Sicht, indem er die Werbekosten zum Gesamtumsatz – organisch plus Werbung – ins Verhältnis setzt. Wer alle vier Kennzahlen gemeinsam beobachtet, erkennt schneller, ob Werbung nur kurzfristig Umsatz kauft oder auch das organische Geschäft stärkt. Ergänzend lässt sich der ROAS (Werbeumsatz / Werbekosten) als Kehrwert-Perspektive auf den ACoS heranziehen.
Amazon Advertising richtet sich an Seller, Vendoren und Agenturen, die Produkte auf Amazon verkaufen und ihre Sichtbarkeit erhöhen möchten. Ob Produktlaunch, Markenaufbau oder laufende Umsatzsteigerung – für jedes Ziel gibt es ein passendes Format, und viele Advertiser setzen im Kampagnen-Mix mehrere Formate parallel ein – etwa Sponsored Products für die Grundauslastung, Sponsored Brands für Markenaufbau und Sponsored Display für Retargeting. Für welche Kombination du dich entscheidest, hängt von deinem Kontotyp, deiner Markenregistrierung und deinem aktuellen Werbeziel ab. Ein neu gelisteter Artikel profitiert meist zuerst von Sponsored Products, während etablierte Marken ihren Fokus stärker auf Sponsored Brands und Sponsored Display verschieben.