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Platzierungen

Platzierungen

Platzierungen (Placements) bezeichnen bei Amazon Ads die unterschiedlichen Orte, an denen eine Sponsored-Products-Anzeige ausgespielt werden kann: Top of Search, Produktseiten (Product Pages) und Rest of Search. Amazon zeigt dir für jede Platzierung getrennte Kennzahlen wie Impressionen, Klicks und ACoS, weil sich die Performance zwischen den drei Bereichen oft deutlich unterscheidet.

Über Gebotsanpassungen nach Platzierung kannst du gezielt mehr oder weniger für einzelne Bereiche bieten, statt für die gesamte Kampagne nur einen einheitlichen Gebotswert zu pflegen.

Welche Platzierungen gibt es bei Sponsored Products?

Top of Search umfasst die Anzeigenplätze oberhalb und innerhalb der ersten Suchergebnisreihe auf der ersten Suchergebnisseite. Produktseiten-Platzierungen zeigen deine Anzeige auf Produktdetailseiten, etwa in Karussells mit ähnlichen Artikeln. Rest of Search fasst alle übrigen Suchergebnisseiten und sonstigen Platzierungen zusammen, die nicht in die anderen beiden Kategorien fallen.

Wie funktionieren Gebotsanpassungen nach Platzierung?

Du legst ein Basisgebot für die Kampagne fest und kannst dann für Top of Search und Produktseiten prozentuale Aufschläge hinterlegen. Für Rest of Search gibt es keinen eigenen Aufschlag, dieser Bereich läuft immer mit dem Basisgebot. Ein Aufschlag von beispielsweise 50 Prozent auf Top of Search bedeutet, dass dein effektives Gebot dort um die Hälfte höher liegt als das Basisgebot.

Beispiel: Erzielt Top of Search bei dir einen ACoS von 15 Prozent und Rest of Search einen ACoS von 40 Prozent, kannst du den Aufschlag für Top of Search anheben, um dort mehr Sichtbarkeit einzukaufen, und das Basisgebot insgesamt senken, um Rest of Search zu bremsen.

Wann lohnt sich eine platzierungsspezifische Steuerung?

Eine getrennte Steuerung lohnt sich vor allem, wenn genug Daten pro Platzierung vorliegen, um verlässliche Unterschiede in Sponsored Products Kampagnen zu erkennen. Bei neuen oder sehr kleinen Kampagnen fehlt oft die Datenbasis, hier reicht zunächst ein einheitliches Gebot. Typische Fehler bei der Umsetzung – etwa zu aggressive Aufschläge ohne ausreichend Historie – erklärt der Beitrag zu Fehlern bei Gebotsanpassungen nach Platzierungen. Eine praktische Einführung liefert außerdem der Guide zu Gebotsanpassungen nach Platzierung für Sponsored Products.

Wie oft solltest du Gebotsanpassungen nach Platzierung prüfen?

Weil sich Wettbewerb und Suchvolumen verändern, ist eine einmalige Einstellung selten ausreichend. Viele Werbetreibende prüfen die Performance je Platzierung wöchentlich oder alle zwei Wochen und passen Aufschläge in kleinen Schritten an, statt sie sprunghaft zu verändern. Zu aggressive, plötzliche Anpassungen können die Auslieferung kurzfristig destabilisieren, bevor sich ein neues, stabiles Muster einspielt. Ergänzend lohnt sich ein Blick auf den Such-Kontext: Kategorien mit vielen Marken-Suchen zeigen häufig eine stärkere Top-of-Search-Performance als generische Kategorien mit vielen ähnlichen Produkten.

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