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Conversion bei Amazon

Conversion bei Amazon

Eine Conversion ist im Online-Marketing der Moment, in dem eine Nutzerin oder ein Nutzer eine gewünschte Handlung ausführt – meistens ein Kauf, teilweise auch eine Anmeldung oder ein Klick auf einen Call-to-Action. Bei Amazon ist die Conversion in aller Regel gleichbedeutend mit einer Bestellung: Ein Shopper besucht eine Produktdetailseite und schließt den Kauf ab. Wie viele Besuche im Verhältnis zu Bestellungen stehen, misst die Conversion Rate, die auf der Conversion als Einzelereignis aufbaut.

Was zählt bei Amazon als Conversion?

Bei Amazon-Werbekampagnen zählt in der Regel eine Bestellung als Conversion – unabhängig davon, ob sie über einen Klick auf eine Anzeige oder organisch zustande kommt. Amazon ordnet eine Bestellung dabei einem Klick zu, wenn sie innerhalb eines bestimmten Attributionsfensters nach dem Klick erfolgt. Wird ein Produkt mehrfach in einer Bestellung gekauft, zählt dennoch nur eine Conversion je Bestellvorgang.

Wie unterscheidet sich die Conversion von der Conversion Rate?

Die Conversion ist das einzelne Ereignis – also eine konkrete Bestellung. Die Conversion Rate setzt die Anzahl der Conversions ins Verhältnis zu den Sessions und drückt so aus, wie effektiv eine Seite oder Kampagne Besuche in Bestellungen verwandelt. Ohne die absolute Anzahl an Conversions lässt sich die Rate nicht berechnen, weshalb beide Kennzahlen immer zusammen betrachtet werden.

Warum ist die Zeitspanne zwischen Klick und Conversion relevant?

Nicht jede Conversion passiert sofort nach dem Klick auf eine Anzeige. Shopper vergleichen oft mehrere Produkte, bevor sie kaufen, teilweise erst am nächsten Tag. Das kann dazu führen, dass die Performance einer Kampagne am Vortag schlechter aussieht, als sie tatsächlich ist, weil noch nicht alle Conversions zugeordnet wurden. Mehr dazu im Beitrag Conversion Delay: Warum deine Performance am Vortag schlechter ist.

Wie kannst du deine Conversions steigern?

Neben der Auswahl relevanter Keywords und Zielgruppen-Ausrichtung spielt vor allem die Produktdetailseite selbst eine große Rolle: Produktbilder, Preis, Bewertungen und Verfügbarkeit beeinflussen, ob ein Besuch tatsächlich zur Bestellung führt. Eine Anzeige kann noch so relevant sein – überzeugt das Listing nicht, bleibt die Conversion aus.

Unterscheidet sich die Conversion nach Anzeigentyp?

Ob eine Conversion aus Sponsored Products, Sponsored Brands oder Sponsored Display stammt, wird in den Werbeberichten separat ausgewiesen. So kannst du erkennen, welcher Anzeigentyp in welcher Phase der Kaufentscheidung die meisten Bestellungen auslöst, auch wenn die grundsätzliche Definition der Conversion in allen Fällen dieselbe bleibt. Auch organische Bestellungen ohne Anzeigenbezug zählen betriebswirtschaftlich als Conversion, tauchen aber nicht in der Werbestatistik einer einzelnen Kampagne oder eines bestimmten Keywords auf.

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