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Podcast #81 | 5 Amazon PPC Experten zu Parent-Child Beziehungen im Advertising

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Wertvolle Insights der Experten zu Variantenbeziehungen für mehr Umsatz

In Episode 81 sprechen Florian und Mareike gleich mit 5 Amazon PPC Expert:innen zum Thema Parent-Child Beziehungen im Advertising. Mit im Gepäck haben alle wertvolle Insights und Perspektiven zum Thema Varianten auf Amazon. Freut euch auf Daniel Benedikt Zemitzsch, Moritz Lüthke, Christian Otto Kelm, Maximilian Bossert und Alexander Swade. 

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Daniel Benedikt Zemitzsch von Finc3 Commerce - Consulting Teamlead

 

Parent-Child Beziehungen ergeben gerade bei einem Produktlaunch Sinn. Denn: Bei einem Launch kannst du das neue Produkt mit dem bereits bestehenden Parent zusammenführen. Die neu zugefügte Variante kannst du dann mit Advertising pushen und somit die Conversion Rate erhöhen.

Auf der anderen Seite ergeben Varianten keinen Sinn, wenn den Kunden nicht bewusst ist, dass hinter dem ausgespielten Produktlisting noch weitere Varianten liegen. Das liegt daran, dass Amazon oftmals nur die top performende Variante ausspielt. 

Daniel empfiehlt im Hero Image schon die weiteren Varianten kenntlich zu machen.

Strategisch kann es ebenfalls sinnvoll sein, Variantenbeziehungen zu nutzen. Indem du Komplementärproduktein den Varianten anzeigst, steigerst du den Warenkorbwert. Du als Hersteller:in zeigst bspw. weitere zusammenhängende Produkte an, ohne den Suchintent mit Sponsored Product Ads zu bedienen. Dabei ist es sinnvoll datenbasiert Produktfamilien zu bilden.

 

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Moritz Lüthke - Digital Marketing Manager Marketplace & Cooperations

 

Varianten auf Amazon zu nutzen ist sinnvoll, wenn sich die Children in ihren Kerneigenschaften stark ähneln. Über eine Keywordrecherche kannst du analysieren, wie der potenzielle Kunde sucht, z.B. hinsichtlich Farbe, Verpackungsgrößen usw.

Wählst du einen Topseller in der Parent-Struktur mit hoher Sichtbarkeit, dann kannst du weitere Varianten einfügen und den Traffic und die Sichtbarkeit übertragen.

Wichtig ist vor allem die Titelstruktur, um den Kunden zu zeigen, welche Varianten das Parent-Produkt noch anbietet.

Das Problem ist, dass sich Bewertungen bei Parent-Child Beziehungen vermischen. Gerade wenn die Varianten zu unterschiedlich sind, ist der Kunde verwirrt auf welche Variante sich die Bewertung denn nun bezieht.

Der Kunde kann sich also bei zu viele Varianten auch überfordert fühlen  und kauft im schlechtesten Fall gar nichts. Hier kann es sinnvoll sein über A+ Content nachzudenken statt eine Parent-Child Beziehung zu nutzen.

 

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Christian Otto Kelm - Vice President Product

 

Christian Otto Kelm erklärt, dass es sogenannte “Soft” und “Hart Variations” gibt. Bei Hart-Variations wird jedes Produkt der Variante auch in der Suche angezeigt. Bei Soft-Variations bekommt nur ein Produkt der Variante einen Suchergebnis-Slot.

Problematisch  ist der Rückgang der organischen Sichtbarkeit, besonders bei Soft-Variationen. Je allgemeiner eine Suche ist, desto weniger Suchergebnisse werden angezeigt und die Kunden klicken nicht auf das Suchergebnis, weil die Suchanfrage nicht mit dem Produkt matcht.

Diese Überlegungen können bei der Entscheidung für oder gegen Variantenbeziehungen helfen:

  • Ist die Variante zweckmäßig?
  • Bringt das genug Ertrag mit der Granularität? 
  • Sind Ressourcen wie Zeit & Wissen dafür da?

 

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Maximilian Bossert - Director of Account Management 

 

Er bildet für die Parent-Child Beziehungen Setup Gruppen. In diesen Setup Gruppen werden die Produkte zusammengeführt, die einen Sinnzusammenhang abbilden. Dabei ist es für ihn zweitrangig, ob es sich dabei um Children eines Parent Listings handelt oder gar Listing-übergreifend gruppiert wird.

Gerade Sponsored Display Ads sind ein super Beispiel dafür, dass große Produktgruppen gut miteinander harmonisieren können.

In der Optimierung der Varianten werden datenbasiert nicht performende Untervarianten aussortiert. Der Filter der Bestellung nach ACoS  Werten kann hier helfen. Topseller Children werden in manuelle exakt ausgerichtete Kampagnen separiert, um präzises Keyword Targeting zu betreiben.

Eine weitere Strategie kann sein, sich auf bestimmte Varianten aus dem Produktlisting zu fokussieren und den Traffic auf die Produktdetailseite zu lenken. 

 

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Alexander Swade - Director Amazon Advertising Operations EU

 Jede Variante bekommt eine Kampagne, so die Grundannahme von Alexander SwadeDamit ist die Kampagnenstruktur sehr granular.

Varianten zu bewerben ist besonders für den Fall sinnvoll, wenn du out of stock läufst. Denn dann bleibt deine Sichtbarkeit erhalten.

Vor allem die Sponsored Products Berichte zu bworbenen Produkten und gekauften Produkten sind hilfreich, du du hier sehen kannst, welche ASIN beworben und letztlich gekauft wurde. Diese könnt ihr dann nochmal explizit pflegen und bewerben.


 

Für Fragen und Feedback schreibt uns gerne eine Mail an:

vitamin-a@adference..com

Stay tuned! Alle Episoden des Podcasts "Vitamin A - Deine Dosis Amazon PPC".

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